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Wasser aus dem Hahn wird besser überwacht als Mineralwasser

Mineralwasser wird oft für gesünder und schadstoffreicher als Leitungswasser gehalten. Dabei ist die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in vielen Punkten wesentlich strenger als die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO). Abhängig von der Menge des in einem Versorgungsgebiet produzierten Wassers führen die Gesundheitsämter bis zu 36-mal im Jahr Untersuchungen durch. Mineralwasser hingegen ist zwar das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung benötigt, doch abgesehen von dieser Qualtitätskontrolle vor Markteinführung schreibt die MTVO keine weiteren Kontrollen vor. Zudem ist die Liste der Schadstoffe und ihrer Grenzwerte hier erheblich reduziert: Während Trinkwasser auf insgesamt 52 mikrobiolgischen (Krankheitserregern), chemische oder sogenannte Indikator-Parameter (Geruch, Geschmack) geprüft wird, sind es in der MTVO nur 16. Trinkwasserversorgungsanlagen haben die Pflicht, den Verbraucher durch aktuelles Informationsmaterial über Qualität und Aufbereitungsverfahren des Wassers zu informieren. Auf Etiketten von Flaschenwasser werden dagegen nur die wichtigsten Stoffkonzentrationen gekennzeichnet. Stoffe wie Arsen und Uran, die nachweislich in Mineralwässern enthalten und gesundheitlich keineswegs unbedenklich sind, werden beispielsweise nicht deklariert. 

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