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Der Preis für Wasser und Abwasser

Die Landwirtschaft verbraucht etwa 93 % des gesamten Süßwassers. Damit ist der weltweite Handel mit Getreide- und Fleischprodukten nichts anderes als ein Handel mit "virtuellem Wasser". Der Verbrauch von Wasser wächst derzeit doppelt so schnell wie die Weltbevölkerung. Außerdem ist Wasser ein begrenzter Rohstoff, den wir heute schon aus fossilen Vorräten fördern.

Der Preis für Wasser und Abwasser muss (und wird) weiter steigen, da andernfalls die Trinkwasserqualität nicht gehalten und dünn besiedelte Gebiete nicht mit der gleichen Güte wie Ballungsgebiete versorgt werden können. Eine solche Preisentwicklung wird aber voraussichtlich wenig Konsumkretik erzeugen, wo doch z.B. Wasser in Flaschen heute schon etwa 800 Mal so viel wie die gleiche Menge Leitungswasser kostet, und dennoch begeistert gekauft wird. 

Eine aktuelle Studie aus dem nördlichen Sachsen-Anhalt belegt, dass die Bewirtschaftung von Abwasser und Trinkwasser in entlegenen, dünn besiedelten Regionen mit zentralen Leitungsnetzen nicht mehr finanzierbar ist. Ähnlich wie bei schnellen Internetverbindungen, die es in vielen Regionen bereits heute schon nicht gibt, wird auch beim Wasser der einzig finanzierbare Weg in dezentralen Lösungen liegen.

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